Benefiz - Aktion des Photographen M. Rosswog

Die Roma-Siedlung, Vurpar, Transilvanien, Rumänien

Für die Benefiz-Aktion hat Martin Rosswog exklusiv von zwei Motiven eine Sonderauflage erstellt, die er für 120 Euro zum Kauf anbietet. Der Erlös soll verschiedenen Roma-Familien zum Beispiel für einen Anbau ihres Hauses zur Verfügung gestellt werden.

Gerne können Sie das Roma-Dorf Vurpar auch mit Spenden unterstützen:
Martin Rosswog und Hans Peter Schaefer GbR
Kreissparkasse Köln
DE67 3705 0299 0000 4738 28

Motiv 1: Susana und Romulus Varga, Vurpar, 2014

 

C-Print
28 x 24 cm
Auflage 25 + 3 AP
120 EURO

Die Photographie von Martin Rosswog (*1950) zeigt das Ehepaar Susana und Romulus Varga vor dem Eingang ihres Hauses am Rand des Dorfes Vurpar (Burgberg). In dem ehemals von Siebenbürger Sachsen besiedelten Ort leben heute Rumänen und vielfach Familien der Roma, die ihre kleinen Häuser am Rand von Vurpar bauen.

Motiv 2: Wohnraum der Familie Varga, Vurpar, 2003

 

C-Print
24 x 30 cm
Auflage 25 + 3 AP
120 EURO

Die Aufnahme von Martin Rosswog (*1950) gewährt einen Blick in das Haus von Romulus und Susana in Vurpar (Burgberg). In dem ehemals von Siebenbürger Sachsen besiedelten Ort leben heute Rumänen und vielfach Familien der Roma, die ihre kleinen Häuser am Rand von Vurpár bauen.

 

Martin Rosswog: Die Roma-Siedlung, Vurpar, Transilvanien, Rumänien

Der Photograph Martin Rosswog hat in unterschiedlichen Orten in Rumänien an seinem photographischen Langzeitprojekt der Dokumentation ländlicher Innenräume gearbeitet. Mehrfach war er auch in dem kleinen Dorf Vurpar und hat sich den Häusern der ansässigen Roma-Familien gewidmet.

Rosswog über die dortige Situation

Über seine Arbeit und die dort angetroffene Situation berichtet Rosswog: „2003 habe ich nach Abschluss der Arbeit über die Siebenbürgersachsen in Vurpar (Burgberg) begonnen, in den Siedlungen der Roma an den Rändern des Dorfes zu photographieren.
Im Laufe der Jahre von 2003 bis 2016 suchte ich immer wieder die selben Familien auf und brachte bei meinen Aufenthalten auch viele Sachspenden (Kleider und Lebensmittel) mit.
Die Kinder, die ich 2003 und 2004 photographiert habe, sind heute erwachsen und haben selbst Familien gegründet.

Man muss wissen, dass in den transsilvanischen Dörfern die Population der Roma ständig zunimmt. Es entstehen Arten von Gettos. So gibt es auch in Burgberg ein Ortszentrum mit den Häusern der deutschstämmigen Bevölkerung, die jetzt leer stehen oder von Rumänen gekauft worden sind. Etwas außerhalb befindet sich das rumänische Viertel und ganz am Rand bauen schließlich die Roma ihre kleinen Häuser. [...] Viele Männer der Roma, aber auch Frauen, arbeiten für sechs bis acht Wochen im Jahr als Erntehelfer in Deutschland, so finanzieren sie sich ihre Neubauten.“

Mehr Informationen über Martin Rosswog finden Sie unter www.martin-rosswog.de