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«Die drei Posträuber» | «Der Sommer mit den Burggespenstern» | «Villa Henriette» | «Lapislazuli Im Auge des Bären» | «Unser tägliches Brot»
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Filmreihe des JFC Medienzentrum Köln
zu den belgischen Kinder- und Jugendbuchwochen
vom 24. bis 28. November
im Rahmen des 19. Kölner Kinderfilmfestes CINEPÄNZ
An den jährlichen Jugendbuchwochen in Köln, die in diesem Jahr dem Nachbarland Österreich gewidmet sind, beteiligt sich das JFC Medienzentrum Köln wieder mit einem Filmprogramm. Da die Jugendbuchwochen in diesem Jahr zeitnah zum 19. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ stattfinden, das vom gleichen Veranstalter durchgeführt wird,
integiert das JFC Medienzentrum Köln das Filmprogramm der Jugendbuchwochen
in das Filmfestival. Fünf Filme aus Österreich bieten Lehrern und ihren Schulklassen die Möglichkeit, den Unterricht ins Kino zu verlegen.
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Montag, 24. November, 10.30 Uhr
Metropolis-Kino
«Die drei Posträuber»
Österreich 1998, Regie: Andreas Prochaska, nach
dem Roman von Christine Nöstlinger, 93 Min.
Empf. ab 6 Jahren
Ereignisreicher Kinderkrimi-Spaß, der unterhält, sich darüber hinaus aber als sympathische Aufforderung zu eigenverantwortlichem Handeln erweist.
Alles beginnt in einem beschaulichen Dorf unweit von Wien.Die Jungs der Mupferbande
haben sich gerade erfolglos mit ihrem Gegner aus der Schmutzerbande angelegt,
als es passiert: Die zwölfjährige Ivonka verschwindet spurlos. Sie ist den Ottos auf die Spur gekommen, einer Gaunertruppe, die einen großen Postraub vorbereitet. So werden die »Mupfer« zu Detektiven, die alles versuchen, Ivonka da wieder rauszuhauen. Allerdings braucht es dazu auch noch die zwei schrulligen alten Damen Aline und Alice als Verbündete
»Die drei Posträuber« ist ein handfester turbulenter Krimi, der die Kinder als selbstbewußte Individuen zeigt, die es durchaus schaffen, ihre Probleme selbst anzugehen. Und für Freunde der österreichischen Sprachfärbung ist diese Romanverfilmung ein besonderer Genuss.

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Mittwoch, 25. November,10.30 Uhr
Metropolis-Kino
«Der Sommer mit den Burggespenstern»
Österreich/Kanada 2003
Regie: Bernd Neuburger, 90 Min.
Empf. ab 6 Jahren
«Der Sommer mit den Burggespenstern» kombiniert überraschende Tricks, märchenhafte Elemente, ein bisschen Grusel, eine Prise Spannung und einen Hauch erster Liebe zu einem lockeren Familienfilm.
Eigentlich hatte sich Caroline auf stink langweilige Ferien bei ihrem Papa am Drehort in einem Nest in Österreich eingestellt. Doch als am Drehort, der Burg Finsterstein, so einiges schief läuft, machen sich Caroline und ihr neu gewonnener Freund Jakob auf die Suche nach den Übeltätern und machen eine überraschende Entdeckung: die Gespenster, die seit Jahrhunderten auf der Burg leben, fühlen sich durch die Dreharbeiten
gestört. Die Kinder versuchen, zwischen der Bande von Spukgestalten und dem Filmteam zu vermitteln. Doch dazu bedarf es einer gehörigen Portion Mut, denn sie müssen zur Geister-Versammlung um Mitternacht auf dem Burghof kommen. Ob das hilft?
Eröffnungsfilm des 14. Kölner Kinderfilmfests CINEPÄNZ 2003 Ausgezeichnet beim Filmfest Stuttgart 2003 und beim Kinderfilmfestival Giffoni/Italien 2003

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Mittwoch, 26. November, 10.30 Uhr
Metropolis-Kino
«Villa Henriette»
Österreich 2004,
Regie: Peter Payer, nach dem Roman
von Christine Nöstlinger, 88 Min.
Empf. ab 8 Jahren
«Skurrile Verfilmung eines Romans der österreichischen Erfolgsautorin Christine Nöstlinger voller subversiver Komik und skurillen hintergründigen Dialogen.
Diese Villa spricht: »Wer seine Träume verwirklichen will, muss erst einmal aufwachen « erklärt sie der zwölfjährigen Marie und schmeist sie unsanft aus den Federn. Überhaupt hat die Villa Henriette ein Eigenleben, mit dem die Bewohner erstmal klar kommen müssen. Dringlichster Wunsch von »Henriette«: eine Renovierung. Der chaotische Haufen, der Maries Familie darstellt, ist allerdings pleite, und die Bank droht bereits mit Zwangsversteigerung der Villa. Da hat Marie eine Menge zu tun, gemeinsam mit ihren Freunden Konrad und Stefan ihr Zuhause zu retten. Regisseur Peter Payer verfilmt das Jugendbuch Nöstlingers reichlich eigensinnig, gegen den Strich gebürstet und mit einem skurrilen Figurenensemble. So entsteht ein Familienfilm der etwas anderen Art: frisch, frech und voller Spaß.

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Donnerstag, 27. November, 10.30 Uhr
Metropolis-Kino
«Lapislazuli Im Auge des Bären»
Österreich/Deutschland/Luxemburg 2006
Regie: Wolfgang Murnberger, 106 Min.
Empf. ab 10 Jahren
Ungewöhnlicher Abenteuerfilm über zwei Kinder, die aus verschiedenen Zeiten und
Welten stammen und zu einander finden müssen.
Die dreizehnjährige Sophie hat genug von ihrer Familie und nimmt bei einer Bergwanderung Reißaus. Bald hat sie sich verlaufen und stößt auf den Neandertal-Jungen Bataa, der über Jahrtausende im Gletscher eingefroren war und nun durch einen Meteoriten wieder erwacht ist. Beide Kinder freunden sich an, und Sophie muß Bataa eine Menge beibringen über die heutige Welt. Dabei will Bataa eigentlich nur zurück nach Hause, zu seinen Vorfahren. Und ein »Zuhause« nach ihren Wünschen hätte Sophie auch gerne. Aber bald schon werden die beiden von skrupellosen Archäologen
gejagt
Der Film vermittelt auf recht natürliche und originelle Weise Werte wie Respekt und Verständnis für Dinge und Menschen, auch solche, die anders sind.

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Freitag, 28. November, 10.30 Uhr
Metropolis-Kino
«Unser tägliches Brot»
Österreich/Deutschland 2005
Buch und Regie: Nikolaus Geyrhalter, 95 Min.
Empf. ab 14 Jahren
Ein bedrückender Einblick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft.
Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.
Der Film kommt ohne Erläuterung, Interviews oder Off-Stimme aus und konzentriert sich ganz auf die Inszenierung der Bilder und Töne. Es ist die Geschichte einer Landwirtschaft, die dem Profit und der Effizienz alles andere unterordnet. Was gezeigt wird, ist nicht immer leicht verdaulich und manchmal kaum zu ertragen.
Wer hier agiert, bleibt in diesem ästhetischen Bilderstrom unsichtbar: Es ist die Produktion von Lebensmitteln in den Zeiten der Billig-Discounter.
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VERANSTALTUNGSORT:
Metropolis-Kino, Ebertplatz 19, 50668 Köln
Information und Anmeldung für Gruppen (dringend erforderlich)
JFC Medienzentrum Köln, Tel.: 02 21 130 56 150, Fax: 02 21 130 56 15 99
Eintritt: EUR 2,50

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