"Ohne Bücher bleibt die Geschichte stumm, die Literatur sprachlos, die Wissenschaft verkrüppelt, kommt das Denken zum Stillstand. Bücher sind Motoren des Wandels, Fenster zur Welt. Banken des Geistes, sind Bücher gedruckte Humanität" (Barbara Tuchmann)


Die SK Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Köln engagiert sich seit vielen Jahren in der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es uns hauptsächlich um die Vermittlung von zeitgenössischer Kinder- und Jugendliteratur. Mit Beginn des Jahres 2000 wurde ein eigenes Referat "Kinder- und Jugendliteratur" eingerichtet, dass sich schwerpunktmäßig mit dieser wichtigen kulturpolitischen und kulturpädagogischen Aufgabe beschäftigt.

Warum lesen? Die Fähigkeit lesen zu können ist in unserer Gesellschaft, wie auch überall sonst auf der Welt, eine der wichtigsten Kulturtechniken, um mit Aussicht auf Erfolg ins Berufsleben eintreten zu können, und darüber hinaus ein Schlüssel für den erfolgreichen und kompetenten Umgang mit Medien, der immer wichtiger wird.

Aber Lesen ist viel mehr! Das Lesen fördert die eigene Fantasie, Kreativität und Spontaneität. Bücher bieten, anders als die vorgefertigten Fernseh-, Video- oder Computerbilder und –animationen, Freiräume für das Entdecken der eigenen Persönlichkeit. Sie geben Denkanstöße, fördern die Selbstreflexion und prägen früh das ästhetische Empfinden und die sprachliche Ausdruckskraft.
Bücher können aber auch Verbündete sein, Seelentröster und Ratgeber. Und sie können einfach nur Spaß machen und unterhalten.

Unser Lesungsangebot deutschsprachiger und internationaler Kinder- und Jugendbuchautoren richtet sich hauptsächlich an Schulen und Bibliotheken, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Wir setzen thematische Schwerpunkte (
> Internationale Kinder- und Jugendbuchwochen) und laden hierzu Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland ein. Darüber hinaus entwickeln wir neue und kreative Wege bzw. Vermittlungs- und Veranstaltungsformen, die sich an den Lesebedürfnissen von Kindern und Jugendlichen (> Gruselbus etc.) orientieren. Wir nehmen mehr und mehr Abstand von der konventionellen Schullesung und suchen Veranstaltungsorte, die inhaltlich oder Genre bezogen zu den Lesungsangeboten passen, wie z.B. das Oberlandesgericht Köln für eine Krimiliteraturreihe. Dies bedeutet zwar einerseits einen organisatorischen Mehraufwand für die Schulen, der aber andererseits durch einen erhöhten Erlebniswert für die Kinder und Jugendlichen wieder ausgeglichen wird.

Doch setzen wir nicht nur auf die reine Literaturrezeption, sondern versuchen auch das kreative, literarische Potential von Jugendlichen zu fördern. Im Februar 2003 richteten wir die
> 1. Kölner Schreibschule für Jugendliche unter der Leitung des Autors und Filmemachers Dieter Bongartz ein, die an 5 Wochenenden im Jahr stattfindet. Mit diesem literaturpädagogischen Freizeitangebot für Jugendliche wagen wir ein Experiment außerhalb von Schule, Schulstress und Leistungsdruck. Wir werden auf diesen Seiten kontinuierlich über die Ergebnisse berichten.

Über die Arbeit an eigenen Projekten hinaus engagiert sich das Referat "Kinder- und Jugendliteratur" auch in der Zusammenarbeit mit anderen Institution der Leseförderung in Köln, die sich im
> "Arbeitskreis Leseförderung in Köln" zusammengeschlossen haben.

Um die "Abenteuer im Kopf", die das Lesen ermöglicht, weiterhin lebendig zu erhalten, engagieren wir uns in der Vermittlung und Förderung von Kinder- und Jugendliteratur. Denn in einer Welt ohne Fantasie und Kreativität verkümmert die Menschlichkeit, unsere und die unserer Kinder.

Uschi Schröter





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Unsere Kinder- und
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