Impressum

Workshops 2010

Projekte in Kooperation mit Kölner Schulen – Frühjahr und Sommer

Welches Tier passt zu mir?
Performance, Stimme, Klangkunst und Film
Mai/Juni 2010

Bei uns piept und zirpt es
Autonome solarbetriebene Klangmaschinen
Juni/Juli 2010

Me Myself and I
Selbstdarstellung in Fotografie, Bilderserien
Juli 2010

Wie klingt meine Stadt?
Klangkomposition, Installation
Juli 2010

Herbstferien 2010 – Workshops zum Mitmachen an vier Kölner Orten

Sender und Empfänger: Radiogeschichten selbst gemacht
Oktober 2010

Bilderforscher
Fotografie, Film, Raum, Installation (Bau), Präsentation
Oktober 2010

Klangreise_Bilderreise
Bewegtbild und Klang
Oktober 2010

Meine umgekippte Welt
Animationsfilm, Pixilation
Oktober 2010

Rückmeldungen und Fazit

Bei uns piept und zirpt es | Autonome solarbetriebene Klangmaschinen

Künstlerische Durchführung: Ralf Schreiber, Medienkünstler, Köln (www.ralfschreiber.com) und Christian Faubel, Wissenschaftler, Künstler, (www.derstrudel.org)
Alter: 8-9 Jahre, 3. Klasse, GGS Balthasarstraße
Dauer/Zeiten: 5 Tage, Mo 28. Juni- Fr 2. Juli 2010, Präsentation 2. Juli
Ort: GGS Balthasarstraße, Jahrgangsgemischte Lerngruppen,  Balthasarstr. 87, 50670 Köln (www.ggsbalthasar.de)
Teilnehmer: 10-12 Kinder

Vogel- und  Insektengesänge sind elementare Motive einer romantischen Naturanschauung und schon in der Vorzeit gab es Versuche mit Pfeifen spezifische Gesänge nachzuahmen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts waren es komplizierte Automaten (Vogelspieldosen), die mithilfe eines Federwerkantriebes ganze Vogelgesänge imitieren konnten.

Auch wir möchten in diesem Workshop natürliche Klänge von Vögeln und Insekten nachahmen. Wir werden dafür einfache elektronische und mechanische Maschinen bauen, die Vogel- und Insektengesänge (z.B. von Kuckuck, Specht und Grille) erzeugen können. Die Klangmaschinen funktionieren dabei autonom, d.h. sie werden durch Solarzellen angetrieben und ihre Funktion unterliegt dem sich verändernden Tageslicht. Später werden wir diese Apparate in Bäumen und Büschen installieren und beobachten, wie sich die artifiziellen Klänge zu der bestehenden, natürlichen und urbanen Klanglandschaft verhalten.


Ablauf

1. Tag

  • Vorstellungsrunde

  • Erläuterung des Workshopablaufes

  • Einführung in die Geschichte der Musikautomaten
    und Vogelsinguhren (Teil 1)

  • Elektronische Grundlagen: Transistoren, Kondensatoren und andere elementare Bauteile

  • Wir lernen wie man lötet und bauen ein Klangmodul
    (einen künstlichen elektronischen Vogel)

  • Experimente mit der Schaltung

2. Tag

  • Geschichte der Musikautomaten und Vogelsinguhren (Teil 2)

  • Wir bauen und löten einen Krachmacher (einen künstlichen mechanischen Vogel)

  • Gestaltung des Krachmachers und anschliessende Aufhängung in einem Baum

  • Grundlagen der Akustik (Wellen, Schallerzeugung, Schallwandlung)

3. Tag

  • Vortrag und Diskussion: Naturlaute und Vogelgesang in der Klangkunst (Teil 1)

  • In 3 er Gruppen bauen wir eine komplexe mechanische Vogelsingmaschine

  • Vorstellung und gemeinsame Besprechung der Maschinen

  • Installation im Freien (erste Tests)

4. Tag

  • Vortrag und Diskussion: Naturlaute und Vogelgesang in der Klangkunst (Teil 2)
    (künstlerische Positionen z.B. Christina Kubitsch, Andres Bosshard )

  • Fertigstellung der mechanischen Vogelsingmaschinen

  • Testlauf im Freien mit Aufhängung in Bäumen und Beobachtung der nachbarschaftlichen Reaktionen

  • Gemeinsame Planung der Präsentation, erster Probelauf

5. Tag

  • Gemeinsame abschließende Vorbereitungen für die Präsentation/Performance

  • Präsentation der Workshop Ergebnisse und Installation der verschiedenen Vögel (Performance)

Informationen

Projektleitung: Birgit Hauska
SK Stiftung Kultur
der Sparkasse KölnBonn
Im Mediapark 7
50670 Köln
tel.: +49 221 226 2906
fax : +49 221 226 5919
E-Mail: hauska@sk-kultur.de