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Bildunterschrift
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Bernd und Hilla Becher
Seit den späten 50er Jahren dokumentiert das Düsseldorfer Künstlerpaar die namenlose Architektur zunächst von Fachwerkhäusern, später von Industrieanlagen, Hochöfen, Wassertürmen oder Gasbehältern. Über Jahrzehnte hinweg schufen sie mit naturwissenschaftlicher Genauigkeit eine umfassende Dokumentation der Entwicklung von Industriebauten in Europa und den USA. In Bilderserien stellten sie Typologien funktionaler Bauten dar oder auch deren Abwicklung.
Niemals in Details, niemals aus subjektivem Blickwinkel und fast durchweg in diffusem Licht vor grauem Hintergrund setzen Bernd und Hilla Becher die Monstren aus Stahlgestänge und Röhren, Streben und Speichertanks ins Bild. Die Fotografien besitzen allerdings nur vordergründig einen rein dokumentarischen Anschein.
Bernd Becher war zwei Jahrzehnte lang Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie und wurde zum "Vater" der "Düsseldorfer Fotoschule", aus der auch Candida Höfer stammt. Bernd und Hilla Becher haben die künstlerische Fotografie als Lehrer maßgeblich geprägt und dafür den NRW-Staatspreis bekommen.

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