Abschlusskonzert: Brings und Gäste



"Superjeilezick" im Volksgarten
Kölner Stadt-Anzeiger lädt zum Musikfestival mit Brings und Gästen

Volksgarten, 19. August ab 15 Uhr
Open air und Eintritt Frei


So viel sei schon jetzt versprochen: Brings wird den Fans im Volksgarten eine
"Superjeilezick" bescheren. Denn seit zehn Jahren sind die Kölner Lokalmatadore aktiv – und am Sonntag, 19. August, die Hauptattraktion beim Abschlusskonzert Sommer Köln. Open Air und gratis präsentiert der Kölner Stadt-Anzeiger neben Brings insgesamt sechs weitere prominente Gäste auf der Bühne. Und zwar ebenso laut wie live. Von Klaus Lage bis Purple Schulz, von Stoppok über Tommy Engel & Erry Stoklosa bis zu The King. Ein Tag voll purer Lebensfreude.

Neugierig? Los geht’s schon ab 15 Uhr – mit einem echten Froschkonzert: Denn das Trio Rita, Fritz und Franz erzählt eine Geschichte zum Quaken, die vor allem Kindern ab drei Jahren Spaß machen wird: "Flatsch, der Frosch, auf der Suche nach Matsch". Es geht um einen grünen, buchstäblich sprunghaften Helden, der sich im Großstadtdschungel verirrt hat. Keine Bange, das Happy End kommt garantiert.

Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit MayQueen, Deutschlands Queen-Cover-Band No. 1. Über zehn Jahre Bühnenpräsenz bescherten MayQueen Lob von vielen Seiten. Das Wichtigste kommt von Brian May persönlich. Der Queen-Gitarrist besuchte ein MayQueen-Konzert und äußerte später, er habe das Gefühl gehabt, Queen hätten tatsächlich auf der Bühne gestanden. MayQueen besteht aus sechs hochkarätigen Musikern, die über ein Höchstmaß an Bühnenerfahrung verfügen: Mirko Bäumer (voc), Ralf Sädler (git), Rolf Sander (bass, voc), Jochen Fink (drums), Leo Gatzweiler (keys, voc) und Susann Bollier (voc).

Ein Gast, den sich Brings auf die Bühne im Volksgarten eingeladen hat, ist ein ehemaliger Postbote, der sich den lockeren Hüftschwung zu seinem Markenzeichen auserkoren hat: Der heißt nun The King und schnurrt wie Elvis. Aber ausschließlich Songs, die Mister Presley selber nie gesungen hat. Etwa Louis Armstrongs "What A Wonderful World" oder den Stones-Klassiker "Sympathie For The Devil". Wir dürfen den ehemaligen Briefträger ausnahmsweise einmal abstempeln: als wunderbaren Rock’n’Roller.
Der persönliche Kontakt besteht seit der Aufnahme zu dem Album "With A Little Help From My Friend / 33 Titel der Beatles", auf dem The King zusammen mit Brings seinen Lieblingssong von den Pilzköpfen "Drive My Car" zu Gunsten der Aktion "Dolphin aid" veröffentlichte.

Und danach dürfen sich die Zuhörer auf Millionenhits freuen. Klaus Lage
("1001"), der den Musikstil von Brings wesentlich beeinflusst hat, Purple Schulz waren beispielsweise in den 80er Jahren Stammgäste in den Hitparaden.
Purple Schulz ("Verliebte Jungs"), ehemaliger Nachbar von Peter und Stefan Brings, stellte Brings in den Anfängen ihrer Karriere seinen Proberaum zur Verfügung und steht jetzt als Gast zum 10-jährigen Jubiläum von Brings zusammen mit seinem Gitarristen Josef Piek auf der Bühne des Kölner Stadt-Anzeiger.

Tief im Westen hat Stefan Stoppok seine Karriere begonnen. Nun lebt der Mann aus dem Ruhrpott in Bayern – aber für das Sommer Köln-Festival reist er gerne mit seiner Band an. Und wird sicher auch "Dumpfbacke" singen, seinen größten Hit. Der langjährige Kontakt zu Brings ist nicht nur privater Natur. Die beiden Bands waren früher bei demselben Plattenlabel "Chlodwig Musik" unter Vertrag.

Über Tommy Engel braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Es ist nicht das erste Mal, dass er gemeinsame Sache mit der Band seines Sohnes macht. Auf dem Brings Album "Knapp" sang er im Duett mit Peter Brings "Et Wasser Vum Rhing". Das Fööss-Urgestein war schon im vergangenen Jahr mit der Band LSE bejubelter Gast auf der Bühne im Volksgarten. Dieses Jahr steht er zusammen mit seinem alten Kollegen Erry Stoklosa nach seinem Weggang von den Fööss zum ersten Mal wieder auf der Bühne.

Wer beim Sommer Köln-Abschlusskonzert dabei sein möchte: Platz bietet der Volksgarten reichlich. Und weil es auch noch ein buntes Rahmenprogramm abseits der Bühnen sowie ein reichhaltiges Gastronomieangebot gibt, stehen die Zeichen gut dafür, dass es wirklich eine "Superjeilezick" wird.