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Ausstellungsdauer:
28. Oktober 2006 bis 21. Dezember 2007
SK Stiftung Kultur, Tanzmuseum (3. OG),
Im Mediapark 7, 50670 Köln

als Tänzerin überschritt sie alle Konventionen Leidenschaft und Provokation auf der Bühne führten zu Strafverfahren und grenzenloser Verehrung durch das Publikum.
Ihr Alkohol- und Drogenkonsum, ihre sexuellen Affären wurden zum Stadtgespräch. Die Grafikerin Charlotte Berend-Corinth und der Maler Otto Dix porträtierten sie sogar Porzellan-Figurinen entstanden nach ihren Tänzen.
Jede Aufbruchzeit hat ihre Ikonen - der kometenhafte Aufstieg von Anita Berber fiel mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Anfang einer gesellschaftlichen Befreiung, die durch die neue Demokratie in Deutschland möglich wurde, zusammen.
Anita Berber tanzte nackt so aggressiv und sinnlich, wie man es bis dahin noch nie gesehen hatte. Ihre Tanzabende hießen „Tänze des Lasters“ und „Tänze der Ekstase“ - Kokain, der Name einer ihrer Tänze wurde Programm: das Leben ein immer währender Tanz, ein scheinbar ewig währender Rausch. 29Jährig starb Anita Berber im November 1928 in Berlin.
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