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Uschi Huber

Photographische Arbeiten

Raum 4, Im Mediapark 7, 50670 Köln - tägl. geöffnet außer Mi. 14 bis 19 Uhr, Eintritt frei!
Infos: (0221) 226 5900




Uschi Huber: aus der Serie "Fronten", 2006



Uschi Huber: aus der Serie "Fronten", 2006



Uschi Huber: aus der Serie "Fronten", 2006



Uschi Huber aus der Serie "Anlagen", 2001-2006



Uschi Huber aus der Serie "Anlagen", 2001-2006


Die Ausstellung zeigt erstmals im Zusammenhang eine Auswahl aus den in den vergangenen zehn Jahren entstandenen Photoserien der in Köln lebenden Künstlerin Uschi Huber (*1966).
In einer dokumentarischen Bildsprache, die erzählerische Details der jeweiligen Motive ebenso wie Farbigkeit und Strukturen als ästhetische Besonderheiten deutlich macht, führen die Bildserien Uschi Hubers nicht nur alltägliche und bisweilen eigentümliche Gestaltungsaspekte von Lebens-Räumen vor, sondern vermitteln stets auch Bezugspunkte des Privaten und des Öffentlichen.

1996 entstand in New York die Werkgruppe "Public Space", die Menschengruppen im Stadtgefüge Manhattans in speziell angelegten Ruhezonen, wie kleinen Parks oder Plätzen, zeigt. Wie "skulpturale Arrangements" erscheinen Uschi Huber, die innerhalb ihres künstlerischen Werdegangs zunächst Bildhauerei studierte, die Personen an diesen häufig artifiziell wirkenden Orten innerhalb der Stadt.
Individuelle Annäherungen an scheinbar formal absichtslose Aspekte unseres urbanisierten Lebensraums, die in unserem Alltag zu eigenen Landschaftsmomenten geworden sind, werden auch in den Serien "Autobahn" (1997 - 1999) und "Anlagen" (2001 - 2006) dokumentiert.
Die Lenkung des Blicks auf beiläufige skulpturale Formen der städtischen Umgebung erscheint darüber hinaus ebenso in der erstmals in einer Ausstellung auszugsweise gezeigten Bildserie "Fronten" aus dem Jahr 2006 vergegenwärtigt. Eine Bildserie, die Schutzkonstruktionen von Geschäften und Häusern als eigentümliche Installationen vorstellt.
Neben diesen Werkgruppen zeigt die Ausstellung eine Auswahl aus der Bildersammlung "Filing Tel Aviv" aus dem Jahr 2002. Hier führt Uschi Huber eigene Aufnahmen von urbanen Situationen in Tel Aviv mit gesammelten Stadtphotographien aus dem Fundus der dortigen öffentlichen Stadtbibliothek in einer Vitrinenpräsentation zusammen.

Seit 1995 ist Uschi Huber zusammen mit Jörg Paul Janka Herausgeberin der Zeitschrift OHIO, einem Kunstprojekt in Magazinform, das sich mit der Funktion und dem Fundus an photographischen Bildern in unterschiedlichen kulturellen Kontexten auseinandersetzt und diese unkommentiert in den jeweiligen Ausgaben vorstellt.

2006 hat Uschi Huber den Toyota-Fotokunstpreis erhalten.

Weitere Informationen unter Tel.:(0221) 226 5900 (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur)


Links zum Thema:
>> Die Photographische Sammlung


Informationen und Archiv:
>> Ausstellungen der Photographischen Sammlung