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Photographien von Lawrence Beck

Raum 3
Im Mediapark 7, 50670 Köln




Lawrence Beck: Virginalis, 2000



Lawrence Beck: Cherry Cheeks, 1998



Lawrence Beck: Mosse False Cypress, 2000


Lawrence Beck (1962 in New York geboren) konzentriert sich in seinen Photographien auf einen bestimmten Aspekt von Natur, wie er sich weltweit in Botanischen Gärten und Naturparks darbietet. Artifizielle Orte, an denen die Natur bewahrt und kategorisiert wird, in dem beispielsweise jeder Blume oder jedem Baum ein Namensschild mit der entsprechenden botanischen Bezeichnung zugeordnet wird. Die den Pflanzen beigegebenen Namen wie „Virginalis“, „Venus“, „Blue Indian Goddess“ und „Capri“ fungieren in ihrer enzyklopädischen Ausrichtung als konzeptueller Rahmen für Becks Photographien, die er nach dokumentarischen Gesichtspunkten aufbaut. Die ausschließlich in natürlichem Licht aufgenommenen Pflanzen erscheinen in seinen Aufnahmen – gleich Portraits – immer in frontaler, oftmals nah an das Motiv herangerückter Ansicht.

Lawrence Becks Interesse an der botanischen Welt ist frei von Pathos und Beschwörung einer schon verloren geglaubten Natur, obgleich er sich der Schönheit seiner Motive durchaus bewußt ist. Gerade durch diese Bildästhetik verdeutlicht Lawrence Beck die enge Verflechtung von Natur- und Kulturbedingtheit der aufgenommenen Gewächse.

Die Vielfalt der Pflanzen, die er in den ausgestellten Arbeiten mit den Mitteln der Schwarzweißphotographie, später auch in Farbe ablichtete, präsentiert sich in der Reihe wie ein Ausschnitt aus einem universellen Formenkatalog. Als Abstraktion von Natur beeinflussen sie unser Bild und unsere Wahrnehmung botanischer Formen und Strukturen.


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