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Tätigkeitsberichte

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Aus dem Vorwort zum Tätigkeitsbericht 2008
Im Jahr 2008 hat sich die Stiftung im Gebäude Medipark 7 räumlich
verändert: So befinden sich nun die Verwaltung, die Kommunikation,
die Akademie für uns kölsche Sproch mit ihrer Bibliothek und unsere
Referate Leseförderung und Medienkunst auf der vierten Etage.
Auf der ehemaligen Fläche des Stiftungssekretariats wurde ein neuer
vermietbarer Veranstaltungsraum geschaffen und die anderen frei
gewordenen Mietflächen konnten für die Ansiedlung weiterer Kulturanbieter
wie der musikFabrik NRW und dem Filmbüro NW genutzt
werden. Immer wieder äußern unsere Besucher ihren subjektiven
Eindruck, die Stiftung hätte sich räumlich vergrößert, aber genau das
Gegenteil ist der Fall: Die Mietfläche der SK Stiftung Kultur hat sich
durch dem Umzug um 500 Quadratmeter verkleinert.
Neben den bewährten Angeboten für Kinder und Jugendliche wie die
Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen, der Schreibschule
für Jugendliche sowie den Kölsch AGs haben wir ein weiteres hinzugefügt:
Bei der Entwicklung der neuen Medienworkshops sind wir
von der Attraktivität der Technik, insbesondere des Mediums Computer
und der zeitgenössischen Bewegtbildmedien ausgegangen. Während
diese Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen sich auf
eine anwendende und reproduzierende Ebene bezieht, war unser Ziel,
eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Medien zu stärken.
Der erste Durchgang dieses vom Land geförderten Modellprojektes
wurde von den Schulen sehr gut angenommen. Auf der Internetseite
der Stiftung kann man sich die Ergebnisse dieser Projekte als Film
oder als Fotomaterial anschauen.
Die Akademie för uns kölsche Sproch feierte im September 2008 mit
einem „Jubiläums-Klaaf“ 25-jähriges Bestehen. Seit 2002 trifft man
sich zum „Klaaf em Mediapark“; jede Veranstaltung kann sich treuer
und zahlreicher Besucher erfreuen. Mundartlesungen gehörten ebenso
wie die Seminare vom Ursprung der Akademie an zum Programm.
Das Deutsches Tanzarchiv Köln hat im vergangenen September sein
Tanzmuseum nach längerer Umbauphase wiedereröffnet. Mit der
grundlegenden Umgestaltung und Modernisierung der Schauräume
hat man sich von dem bisherigen Konzept der permanenten Ausstellung
plus einer kleinen Sonderschau in der Parabel verabschiedet und
zeigt nun auf der gesamten Fläche eine im jährlichen Wechsel stattfindende
Ausstellung aus den Beständen des Deutschen Tanzarchivs
Köln zu einem bestimmten Thema. Durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm
werden unterschiedliche Aspekte der jeweiligen
Ausstellung beleuchtet. Unseren Besuchern bieten wir somit immer
wieder Anlass das Tanzmuseum zu besuchen.

Prof. Hans-Georg Bögner
Geschäftsführer
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