Industrie und Landschaft. Zwei intuitive Gegensätze?

Eine Führung mit philosophischem Ansatz durch die Ausstellung „Photographische Konzepte und Kostbarkeiten” | Sonntag, 11. Dezember um 17 Uhr

Claudia Fährenkemper: Im Tagebau Hambach, Schaufelradbagger 292, 1991, aus der Serie „Fördergeräte im Braunkohletagebau“ © Claudia Fährenkemper; VG Bild-Kunst, Bonn

Mit Silvana Alberti

Eine Führung durch die Ausstellung „Photographische Konzepte und Kostbarkeiten. Sammlungspräsentation – Teil 2: Urbanes Leben, Architektur, Industrie“ für alle, die Freude an philosophischen Gedankenwelten und Betrachtungen haben, Kunst und Photographie mögen, offen für neue Sichtweisen sind und gerne in einen spannenden Austausch mit anderen treten.

Natur und Landschaft fasst der Mensch oftmals als Spiegel seiner Stimmungen oder etwa von schmerzhaften wie freudigen Emotionen, auf. Auch ein Ort der Selbstsuche und der Sinnstiftung kann hier zu finden sein. Doch welches Angesicht hat dann Natur und Landschaft, wenn wir sie als solches betrachten? Brauchen wir dazu die Idylle und wie gehen wir mit den kalten Bauten der Industrie um, den verlassenen öffentlichen Stätten mit ihren zurückgelassenen Gegenständen? Auf den ersten Blick laden diese Orte nicht zur Selbstsuche ein. Aber ist es nicht so, dass die Photographie eines Schaufelbaggers mehr über den Menschen aussagen kann als die eines Menschen selbst? Die Führung „Industrie und Landschaft. Zwei intuitive Gegensätze?“ geht auf Grundlage dieser philosophischen Betrachtungsweise und anhand von ausgewählten Motiven in der Ausstellung diesen Fragen nach.

Ort: Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1. OG) 50670 Köln, Tel: 0221 888 95 300, Kosten inkl. Eintritt: 8,50 €, erm. 6 €

Wir empfehlen den vorherigen Erwerb eines Onlinetickets

Wiederholungstermin am 8.1.2023 um 17 Uhr

www.photographie-sk-kultur.de