28. Kölner Tanz- und Theaterpreise 2017 – Die Nominierungen des 2. Halbjahres

Feierliche Verleihung am 4. Dezember im Haus der SK Stiftung Kultur | Eintrittskarten sind ab 13. November im Mediapark erhältlich

Kölner Tanz- und Theaterpreise 2016: Schlussbild mit allen Teilnehmern, Foto: © Janet Sinica

Zum 28. Mal werden am Montag, 4. Dezember um 19.30 Uhr die Kölner Tanz- und Theaterpreise im Haus der SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, verliehen. Die Jury traf sich zum zweiten Mal in diesem Jahr, um die Nominierungen aus den Neuproduktionen der letzten Monate festzulegen. In diesem Jahr werden wieder insgesamt sieben Preise übergeben. 

Für den Kölner Theaterpreis 2017 dotiert mit 10.000 Euro – gestiftet von der Sparkasse KölnBonn, dem Kulturamt der Stadt Köln und Prof. Hon. Dr. med. Manuel Cornely nominierte die Jury (Ulrike Westhoff, Henriette Westphal und Norbert Raffelsiefen) als beste Inszenierungen aus insgesamt 18 gesehenen Stücken, folgende vier Stücke:

  • Bilqiss“ nach dem Roman von Saphia Azzeddine, Theater der Keller in Koproduktion mit theaterblackbox köln, Bühnenfassung, Regie, Video und Ton: Ulrike Janssen, im Theater der Keller
  • Trude Herr – oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten" von Sebastian Kreyer und Ensemble, Inszenierung: Sebastian Kreyer, im Theater im Bauturm
  •  „Katzelmachervon Rainer Werner Fassbinder, Theater der Keller in Koproduktion mit der Schauspielschule der Keller, Regie und Ausstattung: Nils Daniel Finckh, im Theater der Keller

Die Jury – Christian Bos, Thomas Linden und Ulli Türk - des mit 5.000 Euro dotierten Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis, bereitgestellt von der GAG Immobilien AG, entschied sich aus neun gesehenen Stücken für folgende zwei Inszenierungen: 

  • Das doppelte Lottchenvon Erich Kästner in der Kölner Fassung von Jutta M. Staerk für vier Personen, Regie: Frank Hörner  im COMEDIA Theater Köln
  •  Max & Moritz“ frei nach Wilhelm Busch, eine Koproduktion von pulk fiktion, FFT Düsseldorf und Freiem Werkstatt Theater, Inszenierung: Hannah Biedermann, im  Freien Werkstatt Theater e.V.

Die Jury – Dr. Rita Kramp, Melanie Suchy und Thomas Linden – des mit 5.000 Euro dotierten Kölner Tanztheaterpreis zur Verfügung gestellt von der TÜV Rheinland Stiftung nominierte aus 14 Stücken die folgenden vier Produktionen:

  •  "I am Farkhunda, in der Reihe 24meterhoch3-Tanz, Tanztheater von Bibiana Jiménez, Theater der Keller in Kooperation mit ZAIK, Choreografie und Tanz: Bibiana Jiménez, im Theater der Keller
  •  Chombotrope – The Jitta Collective“, eine Produktion von MOUVOIR e.V. und Tuchangamke Group, Kenia, in Koproduktion mit der Akademie der Künste der Welt im Rahmen der PLURIVERSALE VII, Projekt-Initiation und Idee: Kefa Oiro und Stephanie Thiersch, Regie, Choreografie und Text (Deutschland): Stephanie Thiersch, im Stadtgarten Köln
  •  "RELICS" ein Tanzperformance-Projekt von Emanuele Soavi incompany in Kooperation mit den Duisburger Philharmonikern, Choreografie: Emanuele Soavi, in der Oper Köln im Staatenhaus
  •  MIRA 6_89 ° – ein Solo mit Gedächtnishüllen“, Künstlerische Leitung und Choreografie: Julia Riera,  Konzept und Regie: Julia Riera und Philip Mancarella, Tanz: Dong Uk Kim, im Alten Pfandhaus

Für den mit 3.500 € dotierten Kölner Darstellerpreis bereitgestellt von der CG LYMPHA sind für das Jahr 2017 von allen acht Juroren folgende drei Darsteller nominiert, die aktuell in nachfolgenden Produktionen aber auch in der Vergangenheit kontinuierlich in weiteren Produktionen aufgefallen sind:

  •  Nadja Duesterberg für ihre Rolle in „Weiß ist keine Farbe“, Regie: Markjolf Naujoks, im COMEDIA Theater Köln
  • Photini Meletiadis für ihre Performance in „Grenze, DIE – und ihr tragischer und erhellender Tod“, Regie: Elisabeth Pleß, in der Kartäuserkirche Köln

Alle Vorgenannten treten in Konkurrenz zu den Nominierungen aus dem ersten Halbjahr (diese finden Sie hier). Aus der Gesamtheit wird der Preisträger für die jeweilige Kategorie ermittelt. Bis auf den Kölner Ehrentheaterpreis bleiben die Gewinner bis zum Öffnen der Umschläge geheim. 

Der Kölner Ehrentheaterpreis, bereitgestellt von NetCologne mit einem Preisgeld von 2.600 Euro, geht – wie bereits bekannt gegeben – in diesem Jahr an den ehemaligen Kulturamtsreferenten und ehemaliges Mitglied im Theaterbeirat der Stadt Köln, Dr. Winfried Gellner, der, so die Jury,wie kein anderer die gesamte Bandbreite der Kölner Kunst-Szene kennt, Entwicklungen seit den 1970er Jahren mitverfolgt und unterstützt hat“. 

Die Jurysitzungen für den von der Freien Volksbühne Köln e.V. ausgelobten Kurt–Hackenberg-Preis für politisches Theater und den von der Theatergemeinde Köln ausgelobten Nachwuchsschauspieler-Preis PUCK finden erst in der kommenden Woche statt. 

Die Feierliche Preisverleihung der 28. Kölner Tanz- und Theaterpreise findet wie immer am ersten Montag im Dezember, diesmal am 4. Dezember um 19 Uhr (Einlass Saal)

im Mediapark 7 statt. Das Foyer im Erdgeschoss mit Garderobe sowie die Abendkasse und die Theaterbar im 1. OG sind ab 18.30 Uhr für Sie geöffnet. 

Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro sind ab dem 13. November, montags bis freitags von 8.00 bis 15.30 Uhr am Hausempfang, im Mediapark 7 (Erdgeschoss rechts), Tel.: 888 95 0 bei Frau Sommer erhältlich. 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Reservierung der Karten aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich ist. Bitte beachten Sie, dass die Karten keine Sitzplatzgarantie beinhalten sondern lediglich Einlasskarten zur Veranstaltung sind.

Allgemeine Informationen zu den Kölner Tanz- und Theaterpreisen