Klangkunst und Streetart im Generationendialog

Die SK Stiftung Kultur sucht Menschen ab 55 Jahren, die Lust haben, aktiv an einem oder beiden von zwei generationsübergreifenden Workshops teilzunehmen.

© Tessa Knapp und Kurt Fuhrmann

Die kreativen medienkünstlerischen Angebote werden jeweils mit Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Jahrgangsstufe an zwei Kölner Gesamtschulen durchgeführt.

 

TONAUTEN

Aus einer Ansammlung von Alltagsgegenständen, Haushaltsgeräten und anderen gewöhnlichen Dingen bauen die Teilnehmer*innen von Montag, 2. Juli bis Freitag, 6. Juli, jeweils von 9 bis 13 Uhr, gemeinsam ihre eigenen Instrumente und lassen sie erklingen. Die Klänge werden anschließend mit dem Smartphone aufgenommen und gesichert, um sie als individuelle Klingeltöne, Wecksignale oder Mailboxperlen verwenden zu können.

Außerdem wird auf Soundcloud eine eigene Tonauten-Soundbibliothek erstellt: Aus den aufgenommen Klängen entstehen Melodien zu ganz unterschiedlichen Kategorien und Stimmungen, so beispielsweise Lyrik-Loops, Krimi-Sounds oder Comedy-Tracks.

In dem Workshop, der von Tessa Knapp (Künstlerin), Kurt Fuhrmann (Musiker) und Birgit Hauska (SK Stiftung Kultur) geleitet wird, geht es auch insbesondere darum, gemeinsam die Sinne zu schärfen und zu erleben, dass mehr tönt und klingt als wir für möglich halten.

Veranstaltungsort ist die Max-Ernst-Gesamtschule, Tollerstraße 16, 50829 Köln-Bocklemünd. Die Ergebnisse werden beim Schulfest am 7. Juli vorgestellt.

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Foto: Johanna Reich

KOMPASS URBAN SPACE

In dem zweiten Workshop, der von Dienstag, 10. Juli bis Donnerstag, 12. Juli jeweils von 9 bis 13 Uhr in der Katharina-Henoth-Gesamtschule, Adalbertstraße 17, 51103 Köln stattfindet, gehen die Teilnehmer*innen nach draußen auf Entdeckungsreise: Der öffentliche Raum der Stadt gehört allen und ist ebenfalls ein Raum für Kunst und künstlerische Auseinandersetzung.

In dem von den beiden Künstlerinnen Johanna Reich und Monika Lioba Lang sowie Birgit Hauska von der SK Stiftung Kultur geleiteten Workshop schauen sich die Mitmachenden gemeinsam Positionen aus der Streetart an und finden heraus, mit welchen Strategien Künstler*innen im öffentlichen Raum arbeiten.

In eigenen filmischen und fotografischen Experimenten wird der öffentliche Raum mit Hilfe von analogen Materialien, wie Pinseln, Kreide, Stoffen oder Stiften und digitalen Geräten, wie Smartphones und Digitalkameras, gemeinsam erobert. Mit der Kamera nehmen die Teilnehmer*innen Momente auf, in denen ihre Augen getäuscht werden oder Illusionen entstehen. Sie arbeiten mit aktuellen Apps, in denen sich – außer ihnen – die ganze Welt rückwärts dreht, sie durch Zeit und Raum schweben oder in denen die Zeit einfriert.

Gemeinsam lernen sie dabei einfache Kamerahandhabung und Apps fürs Smartphone zum Filmen kennen.

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Vorkenntnisse sind für die Teilnahme an beiden Workshops nicht erforderlich. Eigene Smartphones dürfen benutzt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung für beide Angebote bis zum 10. Juni an Charlotte Rieb, Tel.: 0221 - 888 95 108, E-Mail: rieb( at )sk-kultur.de