Neuerscheinung: Les Ballets Suédois“

Getanzte Visionen im Paris der 1920er Jahre

"Die Schwedischen Ballette - Les Ballets Suédois" von Karin Dietrich

erschienen in der Reihe "Studien und Dokumente zur Tanzwissenschaft", Hrsg. Deutsches Tanzarchiv Köln

Wie kam es dazu, dass sich eine schwedische Balletttruppe dem experimentellen Tanz widmete und dafür Paris als Ausgangspunkt wählte? Gleichzeitig stellte sie die Russischen Ballette mit ihren innovativen Tanzprojekten in den Schatten, was heute nahezu vergessen ist.

„Getanzte Visionen im Paris der 1920ere Jahre“ lautet der Untertitel der Disseratation „Die Schwedischen Ballette – Les Ballets Suédois“ von Karin Dietrich, die jetzt in der vom Deutschen Tanzarchiv Köln herausgegebenen Reihe „Studien und Dokumente zur Tanzwissenschaft“ erschienen ist. Die Autorin befasst sich in ihrer Arbeit mit dem Wirken des Ballets Suédois in den 1920er Jahren, den „Années Folles“, vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens und zeigt auf, welch große Faszination das zeitgenössische Ballett auf die künstlerische Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts ausübte und wie die einzelnen Kunstgattungen sich gegenseitig befruchteten. Neben der Entwicklung der Truppe vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens, der Vorstellung des Repertoire und seine ästhetische Verortung, betrachtet Karin Dietrich einzelne exemplarische Werke.

Band 6
Karin Dietrich: Die Schwedischen Ballette - Les Ballets Suédois. Getanzte Visionen im Paris der 1920er Jahre.
Frankfurt am Main, Bern, New York u.a. 2015
376 S., 25 s/w Abb.
69,95 Euro (nur im Buchhandel)

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