Rebecca Unz – Kopfstudien

Ausstellung der August-Sander-Preisträgerin 2020 | Vorläufige Schließung ab Montag, den 12. April 2021

Rebecca Unz: Sensibelchen (Auswahl), v.l.n.r.: Magdalena, 01.02.2018; Nils, 11.01.2019; Pascal, 04.01.2019; Tommi, 21.04.2018. © Rebecca Unz

Angesicht der aktuellen bedrohlichen Situation auf den Intensivstationen hat der Krisenstab der Stadt Köln am 9. April 2021 beschlossen, dass in einem ersten Schritt alle Lockerungen aus der sogenannten „Notbremse“ zurückgenommen werden: Ab Montag, 12. April, müssen deshalb alle Kölner Museen wieder geschlossen bleiben. Damit sind unsere Ausstellungen zunächst nur noch bis einschließlich Sonntag, 11. April zugänglich.

Für den Besuch der Ausstellungen benötigen Sie ein Onlineticket sowie die Bescheinigung eines negativen Coronatests. 

Den zum zweiten Mal ausgelobten August-Sander-Preis erhält die junge österreichische Künstlerin Rebecca Unz (* 2000) für ihre Portraitreihe „Sensibelchen“, 2018–2019. Im Zentrum der Farbphotographien stehen Gesichter von jungen Männern und Frauen aus dem musikalischen Umfeld von Hip Hop und Rap. Es sind Kopfstudien, modelliert durch eine besondere Lichtführung, die jedem Portrait seinen Platz in der Bildreihe zuweist: Eindrucksvoll verläuft die Serie Bild für Bild wie eine Tonleiter von einem warmen zu einem kalten Farbton und verstärkt so die Variationsbreite der von Rebecca Unz beobachteten Momente. Die Serie wird in einer Kabinettausstellung zusammen mit medial verschiedenen Werken ihres jungen Œuvres gezeigt.

Benni (aus der Reihe „Sensibelchen”), 24.03.2019 © Rebecca Unz, 2020

Deutlich wird, dass das Genre des Portraits für Rebecca Unz eine Vielzahl an Möglichkeiten birgt, sich mit einer Person als komplexes Individuum künstlerisch auseinanderzusetzen. Eine Person erweist sich für sie als eine Projektionsfläche für unterschiedliche Facetten formaler gestalterischer Herangehensweisen. Dabei verwendet Rebecca Unz nicht nur die Photographie, sondern auch die Zeichnung. Und letztere sowohl traditionell in Bleistift als auch in digitaler Umsetzung. Vielfach aber verwischt sie die Grenzen der Erkennbarkeit von Medium wie Bildgegenstand und fordert so die aufmerksame Wahrnehmung der Betrachter heraus.

Zur Ausstellung ist eine von Rebecca Unz zusammengestellte Broschüre erschienen.

zeitgleiche Ausstellung:
Von Becher bis Blume – Photographien aus der Sammlung Garnatz und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Dialog” 

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln, Tel.: +49 221/888 95 300, E-Mail: photographie( at )sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de

Die Ausstellungen sind nur mit Voranmeldung unter Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit zu besichtigen, Onlinetickets können nur über unseren Online-Ticketshop erworben werden.

Eintritt: 5,50 € (ermäßigt 3 €), Eintritt: 5,50 € (ermäßigt 3 €), plus Online-Verkaufsgebühr, erster Montag im Monat freier Eintritt!  

Öffnungszeiten:  täglich außer mittwochs von 14 bis 19 Uhr 

Karfreitag, 2. April geschlossen,Geöffnet am Ostersonntag, 4. April und Ostermontag, 5. April 

Momentan finden keine öffentlichen Führungen statt.

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