Kurzfilmprogramme beim Filmherbst der SK Stiftung Kultur

Aktuelle gesellschaftliche Themen im Fokus

Filmstill: „Brief an meinen Vater” von Nikolai Meierjohann (zum Filmprogramm „Was kann Familie?”)

In vier verschiedenen Kooperationen präsentiert die SK Stiftung Kultur im Herbst gleich mehrere genreübergreifende Filmprogramme. Ob auf dem Kurzfilmfestival Köln (KFFK), dem Europäischen Filmfestival der Generationen, als Beitrag zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“  oder  im Mehrgenerationen-Wohnhaus LiB e.V.– wir bieten abendfüllende Unterhaltung mit jeweils anschließender Diskussionen mit dem Publikum. Es erwartet Sie eine innovative und kritische Unterhaltung sowie ein anregender Austausch.

Filmstill: Adi Halfin, Lost Horse

Blickwinkel jüdischer Filmemacherinnen
– ein Kurzfilmprogramm der SK Stiftung Kultur anlässlich des Festjahres 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Die SK Stiftung Kultur präsentiert ein neues genreübergreifendes Kurzfilmprogramm explizit jüdischer Filmemacherinnen. Das Programm gibt einen Einblick in Themen, welche Frauen mit jüdischen Wurzeln in und außerhalb Israels beschäftigt.

Unser Beitrag zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland„ steht im Zeichen des Brückenbauens unter jüdischen Filmschaffenden Frauen und jüdischem und nicht-jüdischem Publikum in Köln. Mit dabei sind gesellschaftlich relevante, anspruchsvolle und unterhaltende Kurzfilme aus den Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation, Musikvideos und Werbefilm kuratiert von Birgit Hauska und Simon Rupieper. Die Auswahl beleuchtet jüdisches Leben im Exil und in Israel aus den vielfältigen reichhaltigen Blickwinkeln der künstlerischen und kritischen Auseinandersetzung junger Frauen mit jüdischen Wurzeln. Das Programm versteht sich auch als ein kultureller Beitrag um dem derzeit wachsenden Antisemitismus und Rassismus in Deutschland entgegen zu wirken, Heterogenität der Kultur zu ermöglichen und gleichzeitig gemeinsame Bezugspunkte für das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren und zu diskutieren.

Die Filmemacherin Daphna Awadish wird an beiden Abenden teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen. 


Hier zum ausführlichen Programm

Termine:
Donnerstag, 30. September um 18.30 Uhr
Ort: Lichtspiele Köln Kalk
Vorbestellungen und Karten

Samstag, 2. Oktober um 15.00 Uhr
Ort: Filmforum NRW im Museum Ludwig
Karten hier

Warum ich hier bin
Migration und Integration aus Sicht von Geflüchteten verschiedener Generationen

Dokumentation, Deutschland 2018, 65 Minuten
Regie: Mieko Azuma & Mi-Son Quester
Im Rahmen des 12. Europäisches Filmfestival der Generationen: Filme über das Älterwerden für Alt & Jung

Die Dokumentation zeigt anhand von fünf Menschen verschiedener Generationen deren Fluchtursachen und Lebenswege auf und thematisiert, wie eine erfolgreiche Integration möglich ist. Darunter sind Ahmad (10 Jahre) aus Syrien und Leila (34 Jahre) aus Bosnien, die mit ihren Familien vor dem Krieg fliehen mussten. Lena (17 Jahre) kam 2011 mit Familie aus Angst vor den Folgen des Reaktorunfalls in Fukushima nach Deutschland. Cacau (36 Jahre) aus Brasilien ist in Armut und unter schwierigen Familienverhältnissen aufgewachsen und konnte sich hier seinen Traum als Profi-Fußballer erfüllen. Frau Schiller (82 Jahre) floh nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenanntes „Wolfskind“ vor der Hungersnot von Ostpreußen nach Litauen und kam bei einer hilfsbereiten Familie unter. Die Erzählungen der Protagonisten werden eindrucksvoll durch animierte Sequenzen unterstützt und so lebendig und für Kinder nachvollziehbar erzählt. Auch wenn die Gründe für das Verlassen der Heimat sehr unterschiedlich sein können, ähneln sich die Erfahrungen von Verlust und Fremdheit, aber auch von Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Sicherheit und Frieden.
Mehr Infos zum Film

Termin: Sonntag, 17. Oktober um 17 Uhr
Ort: Lebensräume in Balance e.V., Bertha-Benz-Karree 165, 51107 Köln
Eintritt frei! Anmeldung erforderlich via E-Mail: gh( at )lib-koeln.com 

anschließende Diskussion mit Birgit Hauska, SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Filmstill: Ein Mann namens Ove © Concorde Home Entertainment

Ein Mann namens Ove
Spielfilm, Schweden 2015 · 116 Minuten
Regie: Lasse Holm

Im Rahmen des 12. Europäisches Filmfestival der GenerationenFilme über das Älterwerden für Alt & Jung

Der grantige Witwer Ove ist der Schrecken der Nachbarschaft: Auf seinen morgendlichen Kontrollgängen inspiziert er pedantisch seine Siedlung und beanstandet barsch jegliches Fehlverhalten seiner Umgebung. Doch hinter dem misanthropischen Verhalten verbirgt sich eine verletzliche, einsame Seele. Eine schwarzhumorige Tragikomödie mit skurrilen Momenten über Einsamkeit im Alter und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft.

Termin: Freitag, 12. November 2021, 18:00 Uhr

Ort: Paula-Dürre-Haus, ev. Kirchengemeinde Köln Ostheim Rath, Heppenheimer Str. 7, 51107 Köln

anschließende Diskussion mit Birgit Hauska, SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Eintritt frei!

Anmeldung erforderlich via E-Mail: gh( at )lib-koeln.com 

Filmstill: The Blaze, Territority

Kurzfilm im Veedel: Was kann Familie?

In Kooperation mit dem Mehrgenerationen-Wohnhaus LiB e.V. in Köln Ostheim präsentieren wir Ihnen neun spannende Kurzfilme aus verschiedensten Genres. Ob Werbeclip, Videoarbeit, Dokumentarfilm oder Musikvideo – jeder Film beleuchtet unser Thema auf eine ganz eigene Art und Weise.

Um sich familiär geborgen zu fühlen braucht es keine Blutsverwandtschaft, keine Ehe und keinen gemeinsamen Nachwuchs. Was es stattdessen braucht ist schwer zu definieren und von Beziehungen zu Beziehung unterschiedlich. Es gibt nicht viele Menschen, mit denen wir derart prägende Zeiten erleben. Mit solchen, mit denen wir dies jedoch tun, teilen wir Geschichten.

Einige davon sind Teil unseres Kurzfilmprogramms.

Ausführliche Informationen zum Filmprogramm „Was kann Familie?“ finden Sie hier.

Kuratiert von Birgit Hauska und Simon Rupieper

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine gemeinsame Diskussion zu unserem Themenschwerpunkt „Was kann Familie?“ statt.

Termin:
Sonntag, 31. Oktober um 17 Uhr
Ort: Lebensräume in Balance, Bertha-Benz-Karree 165, 51107 Köln
Eintritt frei, Eine Anmeldung ist erforderlich: lebens-raum( at )gmx.de

Filmstill: Paolo Nutini, Iron Sky

Die SK Stiftung Kultur beim Kurzfilmfestival Köln No.15

Neben ihrer inhaltlichen Beteiligung mit einem neuen Kurzfilmprogramm und einem Workshop stiftete die SK Stiftung Kultur auch in diesem Jahr den mit 3.500 € dotierten ersten Jurypreis im Deutschen Wettbewerb.

Im November ist es wieder soweit! Als dauerhaftes Forum für den unabhängigen Kurzfilm geht das KFFK/Kurzfilmfestival Köln im November in die 15. Runde. Das Festival verfolgt aktuelle Tendenzen des ästhetischen und narrativen Schaffens junger Talente sowie freier Filmemacher*innen und versteht sich als Präsentations- und Diskussionsplattform für Filmschaffende, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen.

Unser neues Kurzfilmprogramm: „Zustand: Krise”
Wenn der Druck konstant groß ist, die Aussichtslosigkeit nahe oder die Erschöpfung zum Dauerzustand wird, dann ist es soweit. Zustand: Krise. Ob selbst verursacht oder fremdverschuldet, es wird ein Kraftakt nötig sein, um ein Gleichgewicht wiederherzustellen und handlungsfähig zu bleiben. Der Mensch ist in der Lage, Krisen zu überwinden. Persönlich und kollektiv. Was bleibt, sind oftmals unvergessliche Zeitabschnitte, welche von großen Anstrengungen und Entscheidungen geprägt sind. Unser Filmprogramm „Zustand: Krise“ gibt Einblicke in solche Phasen des Lebens, in denen es Mut und Durchhaltevermögen braucht, um den ersehnten Wendepunkt zu erreichen.

Die Vorführtermine sind:
Freitag, 19. November um 20 Uhr im Filmforum NRW
Samstag, 20. November um 16.30 in den Lichtspielen Kalk

Weitere Informationen zum Programm und dem Erwerb von Tickets bald online auf unserer Website und der des KFFK

Workshop:
How to live Tutorial – Ein Pixilationsworkshop für zwei Generationen”
Wie könnte Euer YouTube-Tutorial für das moderne Leben aussehen? Im Generationendialog entwickelt ihr gemeinsam eine Idee, bei der Ihr Objekte und Euch selbst animiert. Als Grundlage für die Animation und die Ton-Ebene dient ein vorgegebener Anleitungstext.
 

Weitere Informationen zu allen Filmangeboten auf der Website: medienkunst.sk-kultur.de